News Ticker
  • Klappe – Text die Zweite

    30. März 2021 0
    Klappentext. Foto: pixabay / Gerd Altmann Ich gebe es zu und gestehe. Ich habe mich in verschiedene Facebook-Foren geschlichen, die sich mit dem Thema Autoren und Schreiben befassen. Und ja – ich tat es, um mich zu geißeln an den Texten und hanebüchenen Geschwurbel, das Weiterlesen
  • Vorhersehbar. Platt. Phantasielos.

    31. März 2018 0
    Blutroter Sonntag – da könnte es um einen knalligen Sonnenaufgang gehen. Oder einen romantischen Sonnenuntergang. Aber weit gefehlt. Es handelt sich um einen Krimi mit Mord und Totschlag. Also meint blutrot genau das, was es meinen soll: Blut und rot eben. Und der „Blutrote Sonntag“ Weiterlesen
  • Andalusischer Regen

    24. Januar 2020 0
    Die Suche nach den vergessenen Gefühlen seiner inzwischen längst verlorenen gegangenen und aufgelösten Ehe wird für den Mann eine Reise zu sich selbst und in einen Teil seiner Vergangenheit, die ihm die eigene Unzulänglichkeit und Hoffnungslosigkeit offenbart, gleichzeitig aber auch Mut auf einen Neubeginn macht.  Weiterlesen
  • Wenn Journalisten peinlich werden

    22. August 2018 0
    Wenn Journalisten Probleme mit der deutschen Sprache haben, ist das peinlich. Wenn sie dazu noch Krimis schreiben, kommt man als Kritiker schon mal auf den Gedanken, den Verursacher des Übels den Hahn abdrehen zu wollen. Den Schreibhahn nämlich. Kommt dann noch mangelhafte Recherche dazu, ist Weiterlesen
  • Autoren und Journalisten

    25. Januar 2019 0
    Ich schreibe diesen Blog-Artikel, nachdem kürzlich in einer Facebook-Gruppe eine aufgeregte Diskussion entbrannte um Rezensions- oder Anschauungsexemplare für Redaktionen und Journalisten. Eine offenbar noch junge Schreiberin regte sich darüber auf, dass eine Mitarbeiterin der „Bäckerblume“ sie zwar zu ihrem neuen Werk interviewen wollte, aber um Weiterlesen
  • Nicht überall, wo Grisham drauf steht …

    3. März 2019 0
    Forderung von John Grisham John Grisham gehört nach nunmehr 30 Jahren auf dem Bestsellermarkt und durchschnittlich jährlich einem neuen Roman nicht mehr zu den Vielschreibern. Eher sollte man ihn als Fließbandschreiber einordnen. Und wie ein Fließband vorwiegend qualitative Durchschnittsware liefert statt hochwertige Einzelfertigung, so produziert Weiterlesen
  • Relotius ist überall. Teil I

    22. Dezember 2018 0
    Ich bin Journalist. Seit mehr als 40 Jahren schreibe ich für Zeitungen. Ich bin nur ein Tageszeitungsjournalist und einer meiner Chefs warf mir mal vor, ich sei kein überragender Stilist. Ich bin folglich kein Claas Relotius. Auch deshalb nicht, weil ich nie Preise gewann. Das Weiterlesen
  • Klappe – Text die Zweite

    30. März 2021 0
    Klappentext. Foto: pixabay / Gerd Altmann Ich gebe es zu und gestehe. Ich habe mich in verschiedene Facebook-Foren geschlichen, die sich mit dem Thema Autoren und Schreiben befassen. Und ja – ich tat es, um mich zu geißeln an den Texten und hanebüchenen Geschwurbel, das Weiterlesen
  • Italo-Jazz: Musik wie Minestrone

    4. November 2020 0
    Enrico Rava Quartett. FRANCESCO BEARZATTI & FRIENDS. Foto: deondo Gschwend. Es waren Ouverture und Schlussakkord zugleich. Mit Italo-Jazz von Enrico Rava und dem Quartett Francesco Bearzatti & Friends wurde am Samstagabend der 34. Gschwender Musikwinter eröffnet und auch gleich wieder geschlossen. Zumindest vorläufig. Aber das, was Weiterlesen

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Amy Sackville: Reise nach Orkney

20. Oktober 2020 0

Beide trennen 40 Jahre, aber sie eint die Liebe zur Literatur. Aber weshalb sie, die namenlos bleibende Protagonistin, die Lieblingsstudentin des Literaturprofessors Richard – der die 60 längst überschritten hat – ihn nun heiratet, bleibt unklar. Klar wird aber, dass seine Liebe zu ihr einer Besessenheit gleich kommt, während die Zuneigung von ihr zu ihm … nunja … Zuneigung ist. Oder vielleicht auch die Faszination seines literarischen Intellekts. Oder die Liebe zu einem Vater, der eines Tages verschwand und sie zurück ließ. Die Hochzeitsreise des Paares geht nah ans Ende der Welt. Auf eine Orkney-Insel nordöstlich von Schottland. Dort, wo die Nordsee und der Nordatlantik sich vereinen, wo die Sonne das ganze Jahr über kaum die Wolken durchdringt, wo die Winde das Meer beleben und wo Seegeister, Kobolde und Nixen leben. Und eben einer solchen Nixe immer ähnlicher wird die junge Ehefrau, der Schwimmhäute zwischen Fingern und Zehen wachsen, die aber nicht schwimmen kann und dennoch über Stunden am Strand steht, sich dem Wind und Weiterlesen

Cay Rademacher: „Gefährliche Côte Bleue“

24. September 2020 0

Ein jeder Protagonist braucht seinen Antagonisten. Und was den geschassten Pariser Korruptionsermittler Roger Blanc anlangt, er hat es verstanden, sich eine Menge Feinde zu verschaffen. Dramaturgisch zwar notwendig; in seiner Ausführung schießt Autor Cay Rademacher da leider oft genug am Ziel vorbei. „Gefährliche Côte Bleue“ ist der vierte von bisher sieben Provence Krimis um den Capitaine de Police Roger Blanc. Sein Hauptfeind, der Innen-Staatssekretär Jean-Charles Vialaron-Allègre, tritt ihm auch dieses Mal wieder gehörig auf die Füße. Dieser Politiker untersagt ihm die Ermittlungen im Fall eines toten Tauchers und einer verunglückten Fischerin. Der Taucher ist an einem Harpunenschuss ins Auge ums Leben gekommen, die Fischerin durch einen Zug in einem Tunnel, durch den sie unvorsichtigerweise zu Fuß gegangen sein soll. Aber Roger Blanc wäre nicht Roger Blanc, röche er nicht in beiden Fällen Verrat und Mord. Der Taucher war nicht nur Wrackplünderer, sondern auch der Umwelt verbunden; die Fischerin nicht nur Umweltaktivistin, sondern auch Gemeinderätin. Und beide waren einem Umweltskandal auf der Spur, hinter dem eine ansässige Weltfirma steckt, deren CEO Weiterlesen

Als Franco deutsche Juden in die Gaskammern schickte

11. September 2020 0

Im Grunde genommen eine gute, wenn auch nicht gerade neue Idee. Ein auf Mallorca angesiedelter Regional-Krimi mit einer Art kulinarischer Rundreise und Restaurant-Empfehlungen auf der von Deutschen adoptierten Insel. Für mich inzwischen sowas wie das Costa Rica Alemaniens. Und wer sich auch nur rudimentär mal mit der Insel beschäftigt hat weiß, dass sie nicht nur aus Ballermann besteht, sondern wunderbare Ecken besitzt, die zu erkunden sich allemal lohnt. Ebenso wie es ein Genuss ist, die Insel kulinarisch zu erforschen. Hier hat Brigitte Lamberts eingehakt. Mit ihrem Gastro-Kritiker Sven Ruge schuf die Autorin einen Charakter, der schon zum dritten Mal statt für seinen deutschen Auftraggeber zu kritisieren lieber auf der Insel kriminalisiert. Dieses Mal ist es die spanische Geschichte unter General Franco und deren Umgang mit deutschen Juden, die sich nach Spanien und im Buch insbesondere nach Mallorca geflüchtet hatten, in der Hoffnung dem Holocaust zu entgehen. Nach dem mit Hitlers Unterstützung gewonnenen Bürgerkrieg wies Spanien viele deutsche Juden aus. Denjenigen, denen es nicht gelang zu Weiterlesen

John leCarré: Das Vermächtnis der Spione

31. August 2020 0

Passender wäre der Titel „Die Spione, die die Kälte einholt“. Denn dieser leCarré-Roman ist einerseits die Vorgeschichte zu dem Roman, der seinen Ruf als Autor von Spionage-Romanen begründete: „Der Spion der aus der Kälte kam“. Gleichzeitig ist es auch 56 Jahre nach den Ereignissen um Alec Leamas und Liz Gold in der DDR und deren Tod an der Berliner Mauer die Geschichte danach. Der Sohn von Alec Leamas und die Tochter von Liz Gold gelangten ein halbes Jahrhundert nach dem Tod ihrer Elternteile (Leamas und Gold waren zwar ein Liebespaar, die Kinder stammen jedoch aus jeweils früheren Beziehungen) an Unterlagen, aus denen für sie hervorgeht, dass der MI 6, der britische Auslandsgeheimdienst, Alex Leamas und Liz Gold zu einer tödlichen Mission in die DDR sandte. Sie verklagen den Geheimdienst, und dem längst pensionierten Geheimdienstler Peter Guillam soll die Schuld für die missglückte Operation in die Schuhe geschoben werden.“ Um sich für die Befragung durch den anstehenden parlamentarischen Untersuchungsausschuss vorzubereiten, studiert er die alten Akten, in Weiterlesen

Die toten Straßen von Lissabon

3. August 2020 0

Was erhoffen sich Autoren davon, einen – sagen wir mal, in Portugal angesiedelten – Roman unter einem portugiesisch klingenden Pseudonym zu schreiben? Was erwarten Verlage, wenn sie einen Autoren, der einen Roman schreibt, der – sagen wir mal, in Portugal angesiedelt ist – ein portugiesisch klingendes Pseudonym aufzuzwingen? Vor allem dann, wenn man als Leser nach spätestens dem zweiten Kapitel merkt, dass der Autor von Land, Leuten und Kultur so viel Ahnung zu haben scheint wie ein Tourist, der alle fünf Jahre dort zwei Wochen Urlaub verbringt. Davon mal abgesehen, liest sich „Portugiesische Wahrheit“ wie der Versuch eines Beamten, einen auf großen Schriftsteller zu machen. Luis Sellano, hinter dem sich der Schwäbische Grafiker und Illustrator Oliver Kern verbirgt, kann besser zeichnen als schreiben. Die „Portugiesische Wahrheit“ ist ein Buch in Behördendeutsch, mit häufig verwendeten falschen Konjunktiven (insgesamt hat der Autor handwerkliche Probleme mit der deutschen Sprache) und zusätzlich noch einen gedankenwirren Helden, der larmoyant und selbstmitleidig daherkommt und ständig mehr oder weniger notgeil wirkend hinter Weiterlesen

Sarah-Jane Stratford: Radio Girls

26. Juli 2020 0

Ich lese gern im Bett, bin aber die letzten Monate wenig dazu gekommen. Weil es kein Buch gab, über dem ich nicht eingeschlafen bin. Geändert haben das erst die „Radio Girls“. Ein gänzlich unaufgeregt spannender Roman über die Anfänge der BBC, Frauenrechte und sich langsam auflösende Männerträume über ihre gesellschaftliche Vorherrschaft. Im Jahr 1922 wurde die BBC gegründet als British Broadcasting Company Ltd. von einem Konsortium aus sechs amerikanischen und britischen Elektrogeräteherstellern, die durch das Angebot von Radiosendungen den Absatz ihrer neuen Radiogeräte steigern wollten. Den Posten des Generaldirektors bekam John Reith. Seine Vision war ein Sender, der neben Bildung und Information auch Unterhaltung bieten sollte. 1926 stieß Hilda Matheson als Leiterin der Bildungsredaktion dazu und geriet schon bald, weil politisch linksliberal und ihrer vielen neuen unkonventionellen Ideen wegen, in Konflikt mit dem streng konservativen Reith. Matheson verließ die BBC 1931 und die „Radio Girls“ beleuchten romanhaft diese fünf Jahre durch den Blick von Maisie Musgrave. Ihre Figur ist fiktiv, Reith und Matheson dagegen haben Weiterlesen

Nick Hunt: Mit dem Wind – mitreisend und unterhaltsam

18. Juni 2020 0

Nick Hunt war sechs, als der Sturm auf Ynys Enlli seinen Mantel blähte und ihn ein Stück weit in die Luft hob. So beginnt Hunt sein Buch „Mit dem Wind“, und so begann für Hunt die Suche nach den Winden. Es war nicht die wissenschaftliche Suche eines Meteorologen. Oder die von jemanden, der sie für sich nutzbar machen wollte. Als Segelflieger etwa oder Windsurfer oder Drachenflieger. Vielmehr war es das Interesse des Forschers. Und wie Roald Amundsen und Robert Scott zu Fuß und nur mit Schlittenhunden den Wettkampf ausfochten, wer als erster den Südpol erreicht oder Henry Morton Stanley den afrikanischen Regenwald auf der Suche nach David Livingstone durchquerte, machte sich auch Nick Hunt zu Fuß mit Rucksack und Zelt auf den Weg, um in den Pennines im Norden Englands, den „Helm“ zu finden; den einzigen Wind, der in England einen Namen hat. In Mittel- und Südeuropa weht der kalte Mistral in Frankreich, der warme Föhn in den Alpen und die Bora auf dem Balkan, Weiterlesen

Curt Goetz: Die Tote von Beverly Hills

20. April 2020 0

Der Schriftsteller und Schauspieler Curt Goetz widmete das Geschichtchen seinerzeit seiner Frau Valerie, die behauptete, „ich könne keinen erotischen Roman schreiben.“ Und wie so oft haben Frauen recht. Ich schränke das mal ein: „Zumindest aus heutiger Sicht.“ Vor inzwischen 69 Jahren mag die Geschichte um die nymphomanische Lu, männermordender Typ Lolita, tatsächlich erotische Erektionen ausgelöst haben. Der Held des Romans, eben der Autor, hält sich im amerikanischen Exil auf und durchstreift mit seinem Hund Winnetou das Hinterland von Los Angeles. Die Geschichte ist angesiedelt während der Zweite Weltkrieg tobt und die Amerikaner Angst haben, die Japaner könnten einmarschieren. Also trägt der Romanheld seine Büchse  durch die Wildnis wie einst Old Shatterhand und findet dabei die ermordete Lu Sostlov. Ermordet, aber nicht geschändet. Sie, die aus Deutschland eingewandert ist, hinterlässt ein Tagebuch, in dem sie ihre nymphomanische Karriere beschreibt, ihre besondere Zuneigung zu älteren Herren, die ihr verfallen wie im Herbst die Blätter von den Bäumen. Und die Herren, die den Biss der Schwarzen Witwe, den Weiterlesen

Jane Birkin: Munkey Diaries Band 1 – Ihr Tagebuch von 1957 bis 1982

5. März 2020 0

„Das Wichtigste am Set sind die Techniker, ihr Schutz, ihre Freundschaft.“ Das lernt Jane Birkin bei den Dreharbeiten zu ihrem dritten Film „La Piscine“, den sie 1968/69 mit Alain Delon und Romy Schneider machte. Da war sie bereits mit der Liebe ihres Lebens zusammen. Serge Gainsbourg hatte sie bei den Dreharbeiten zu dem Film „Slogan“ kennengelernt, in dem sie die weibliche Hauptrolle spielte. 1969 erschien auch das Lied, das Birkin und Gainsbourg weltweit berühmt machen sollte: „Je t’aime moi non plus“, der gestöhnte Orgasmus aus Vinyl. Für die Eltern der damaligen Zeit ein Skandal, für die Jugend jener Dekade ein Befreiungslied. Überall in der westlichen Welt protestierten die Studenten, in Amerika verbrannten junge Menschen während ihrer Proteste gegen den Vietnamkrieg die US-Flagge und wurden dafür von der Nationalgarde erschossen; in London war das, was man die „Roaring sixties“ nannte, auf einem Höhepunkt. Und mitten drin eine Jane Birkin, grade mal Anfang 20, aber bereits geschieden und Mutter einer zweijährigen Tochter. Vater dieses Kindes war John Weiterlesen

„Verletzlich – ein bisschen wie das Leben selbst“

11. Februar 2020 0

„Das Bücherhaus“ ist keine Liebesgeschichte, aber eine Geschichte der Liebe. Der zu Büchern, der zur Philosophie und zu den Philosophen und, nicht zuletzt, auch eine zu den Menschen. Und wie die Liebe oft verschlungene Wege geht, führt auch John Kaag seine Leser mäandernd durch seine Geschichte. Seine Geschichte meint das, was es sagt: Es ist auch ein Stückweit die Biografie des inzwischen 41 Jahre alten Professors für Philosophie an der University of Massachusetts. Derzeit gilt er als einer der spannendsten jungen Philosophen der USA. 2016 erschien „American Philosophy: A Love Story“ (deutsch: Das Bücherhaus, erschienen 2019 im btb-Verlag, ISBN 9783 442 718 894, Preis 11,00 Euro), das durchaus als eine Hommage an die Entwicklung der Philosophie von frühan verstanden werden darf. Eine Statue des Laokoon bringt Kaag zu der Erkenntnis, dass Ehrlichkeit häufig mit Schmerz und Qual verbunden ist. Der Trojanische Seher, der seine Mitbürger vor dem Danaer-Geschenk des Trojanischen Pferdes warnte und damit den Zorn Apolls erregte, wurde für die Verkündung der Wahrheit bestraft. Apoll Weiterlesen

Kickstart ….

20. November 2019 0

…. das verspricht schon mal einen schnellen Erfolg. Aber wie sieht’s damit tatsächlich aus? „Schlank mit Keto“ verspricht Marina Lommel. Und das in 21 Tagen. Bevor allerdings die 21 Tage beginnen – in Form von Rezepten – muss man den Kickstarter mehrfach treten, in dem man sich einliest in das Thema: Erst kommt das Vorwort, in dem die studierte Ernährungswissenschaftlerin beschreibt, wie sie zur Keto-Diät kam und dabei ihre eigenen, teils verstörend klingenden, Erfahrungen mit extremen Abnehmen und andererseits wieder ebenso extremen Fressanfällen nicht auslässt. Grundprinzip der „Ketogenen Ernährung“ ist die fettreiche, aber kohlenhydratarme Ernährung. Das ließ zu Beginn ihrer Recherchen zu Keto auch Marina Lommel ungläubig den Kopf schütteln: „Auf den ersten Blick widersprach die Ketogene Ernährung all dem, was ich bisher für richtig gehalten hatte. Viel Fett? Es hieß doch immer „wenig Fett“ sei richtig. Hatte ich etwa umsonst leckere Butter, aromatisches Olivenöl und knusperige Nüsse aus meinem Leben verbannt?“ Scheint so, Marina. Sie beschreibt anschaulich und auch für den Laien einigermaßen schlüssig Weiterlesen

Mord auf Selchester Castle …

15. November 2019 0

… ist der zweite Band und quasi sowas wie die Fortsetzung der Reihe um Hugo Hawksworth. Der einstige Außenagent des Britischen Geheimdienstes wurde angeschossen, leidet an den Folgen dieses Beinschusses und lahmt. Weswegen er in den Innendienst versetzt wurde. Sein neuer Arbeitsplatz ist nun Selchester Castle, wo während des Krieges eine Zentrale des Geheimdienstes untergebracht war und jetzt dort ein Bereich angesiedelt ist, der als „Archiv“ bezeichnet wird. Wir schreiben das Jahr 1953, der Kalte Krieg zwischen den Machtblöcken beginnt, langsam warm zu werden. Der neue Schlossherr, ein vor langer Zeit in die USA ausgewanderter Selchester, übernimmt den historischen Bau. Er ist der Erbe und Sohn des im ersten Band „Der Tote in der Kapelle“ in der Kapelle unter Steinfliesen gefundenen Earl of Selchester, der in einer stürmischen Winternacht 1947 verschwand. Der Amerikaner und seine beiden Töchter bringen etwas Schwung in das öde britische Landleben, das ihnen dann auch eine Leiche ins Gewächshaus zaubert. Gemeinsam mit echten Gemälden auf dem Speicher, von denen keiner genau Weiterlesen