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Der Ennio Morricone des Italo-Jazz

1. Januar 2021 0

Gschwend. Es waren Ouverture und Schlussakkord zugleich. Mit Italo-Jazz von Enrico Rava und dem Quartett Francesco Bearzatti & Friends wurde am Samstagabend der 34. Gschwender Musikwinter eröffnet und auch gleich wieder geschlossen. Zumindest vorläufig. Aber das, was am Samstagabend zu hören war, möchte ich mal unter dem Begriff „großes Kino“ einsortieren. Was Francesco Bearzatti mit dem Saxophon, Enrico Morello am Schlagzeug, Gabriele Evangelista am Kontrabass und Francesco Diodati mit der Gitarre zuwege brachte – der Meister wäre stolz auf sie gewesen, hätte er er sie live in Gschwend erleben können. So sah und hörte er sie vielleicht über dem Livestream, denn erstmals sei das Konzert auch live am heimischen PC mitzuerleben gewesen, sagte Rainer Klein vom Bilderhaus. Der Abend stand ganz im Zeichen des Italo-Jazz von Enrico Rava und eigentlich sollte der „Grandseigneur des italienischen Jazz“ (O-Ton Rainer Klein) auch selbst die Trompete blasen. Aber eine Krankheit verhinderte das. Für ihn sprang Saxophonist Francesco Bearzatti ein, denn die Italiener waren froh, auch mal wieder auf einer Weiterlesen

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