News Ticker

Ben Vart: Korsisches Erbe. Das Buch

3. September 2020 0

„Die Beziehung von Emma und Uwe ist auf dem Tiefpunkt. Um ihre Gefühle zueinander abseits des Alltags zu prüfen, beschließen sie, gemeinsam Urlaub auf Korsika zu verbringen. Aber das Abenteuer, das ihrer beider Leben verändert, beginnt schon auf der Fähre. Dort läuft ihnen der ehemalige Fremdenlegionär Bruno über den Weg. Bruno fährt nach Korsika, um dort zu sterben. Er erreicht die Insel nicht. Sein Lungenkrebs besiegt ihn schon während der Überfahrt. Uwe findet den Sterbenden, der ihm ein geheimnisvolles Tagebuch zusteckt. Darin hat Bruno über Jahrzehnte alle Hinweise zum legendären Rommel-Schatz gesammelt, der von der SS während des Zweiten Weltkriegs vor der Insel versenkt worden sein soll. Kaum angekommen, jagen zwei ehemalige Legionärskumpel von Bruno ihnen das Tagebuch ab. Aber Emma und Uwe geben nicht auf. Mit Unterstützung des korsischen Bergungstauchers Xavier Gallieni und des Polizeikommissars Jean-Louis Corti nehmen sie die Spur des Schatzes auf, von dem niemand weiß, ob er nur eine abenteuerliche Legende ist oder tatsächlich existiert.“ Taschenbuch im DIN A5-Format, 452 Seiten Weiterlesen

Ben Vart: Wie schmeckt der Himmel. Das Buch.

3. September 2020 0

„Der Bürgermeister des Örtchens Gliendorf an der Grenze zu Berlin hat wenig Freunde und einen Feind. Als der Kommunalpolitiker tot in seinem Büro gefunden wird, ragt ein Brieföffner aus seinem Nacken. Ein ganzes Dorf steht über Nacht unter Generalverdacht. In die Ermittlungen gerät auch der im Ort ansässige Lokalreporter, der sich im Wettlauf mit der Zeit und der Polizei zusätzlich mit zwei weiteren Gegnern auseinander setzen muss: Seinem Chef, der ihn schikaniert und bewusst auf falsche Spuren ansetzt, und seiner zunehmend zerrütteten Ehe.“ Taschenbuch, 320 Seiten, ISBN: 9783947110421 Natürlich können Sie direkt beim Autor bestellen. Wenn gewünscht sogar mit individueller Widmung. Teilen Sie uns Ihren Wunsch während der Bestellung mit. Dann aber zuzüglich der Versandkosten. Die sind gewichtsabhängig und werden während des Bestellprozesses berechnet und angezeigt.  

John leCarré: Das Vermächtnis der Spione

31. August 2020 0

Passender wäre der Titel „Die Spione, die die Kälte einholt“. Denn dieser leCarré-Roman ist einerseits die Vorgeschichte zu dem Roman, der seinen Ruf als Autor von Spionage-Romanen begründete: „Der Spion der aus der Kälte kam“. Gleichzeitig ist es auch 56 Jahre nach den Ereignissen um Alec Leamas und Liz Gold in der DDR und deren Tod an der Berliner Mauer die Geschichte danach. Der Sohn von Alec Leamas und die Tochter von Liz Gold gelangten ein halbes Jahrhundert nach dem Tod ihrer Elternteile (Leamas und Gold waren zwar ein Liebespaar, die Kinder stammen jedoch aus jeweils früheren Beziehungen) an Unterlagen, aus denen für sie hervorgeht, dass der MI 6, der britische Auslandsgeheimdienst, Alex Leamas und Liz Gold zu einer tödlichen Mission in die DDR sandte. Sie verklagen den Geheimdienst, und dem längst pensionierten Geheimdienstler Peter Guillam soll die Schuld für die missglückte Operation in die Schuhe geschoben werden.“ Um sich für die Befragung durch den anstehenden parlamentarischen Untersuchungsausschuss vorzubereiten, studiert er die alten Akten, in Weiterlesen

Duden-Redaktion: „Wir haben dieses Mal umfassender gestrichen“

20. August 2020 0

Interview mit Dr. Kathrin Kunkel-Razum Leiterin der Dudenredaktion Warum erscheint jetzt ein neuer Duden? Kunkel-Razum: Eine Neuauflage des Rechtschreibdudens erscheint alle drei bis fünf Jahre. Ausschlaggebend für diesen Termin war die dynamische Wortschatzentwicklung in den letzten Jahren. Sie betrifft vor allem die Bereiche Verkehr/Mobilität, Technik, Umwelt, Politik/Verwaltung, die Gleichstellung der Geschlechter und nicht zuletzt natürlich auch die Corona-Pandemie. Hinzu kommt, dass die DIN 5008, das ist die Norm, die das Verfassen von (Geschäfts)briefen, Mails u. Ä. regelt, Anfang 2020 in einer neuen Fassung erschienen ist. Wir bilden die damit einhergehenden Änderungen im Abschnitt ‚Die formale Gestaltung von Texten“ ab. Und nicht zuletzt wollten wir auf die zahllosen Anfragen an die Dudenredaktion reagieren, die das Thema geschlechtergerechter Sprachgebrauch berühren. Hier geben wir nun auf drei Seiten einen Überblick über die Möglichkeiten, die das Deutsche für das Gendern bereithält. Welche neuen Wörter haben es in den Duden geschafft? Kunkel-Razum: Diesmal haben wir rund 3000 Stichwörter neu aufgenommen. Damit hat sich die Gesamtzahl der Einträge im Wörterbuch auf 148 Weiterlesen

Mit dem „Hackenporsche“ auf den Schrottplatz veralteter Sprache

16. August 2020 0

Der neue Duden in seiner 28. Auflage, erschienen am 12. August 2020, verzeichnet 3000 neue Wörter und streicht 300 alte. Unter den alten sind mit „Fernsprechapparat“ oder „Niethose“ welche, die zum  Standardwortschatz von Generationen gehörten. Wobei „Niet- oder Nietenhose“ insbesondere von der DDR-Jugend als das Synonym für Jeans aus dem Westen benutzt wurde. Aber der Fernsprechapparat, mit dem ein stationärer Festnetzanschluss zu Hause oder auch als Telefonzelle, gemeint ist, hat dank Mobiltelefon ebenso ausgedient wie  das „Lehrmädchen“ oder der „Bäckerjunge“. Was einem durchaus „Gänsehautmomente“ bescheren kann. Was das ist, kann im neuen Duden nachgelesen werden, wo es als neues Wort aufgenommen wurde. Ebenso wie „Durchimpfungsrate“, „Lockdown“ oder „Erklärvideo“. Letzteres braucht es nicht, um klarzustellen, dass der Rechtschreib-Duden ausschließlich ausgerichtet ist auf korrekte Schreibweise. Leider. Denn die Schönheit der Sprache findet darin keinen Niederschlag. Sonst hätten die Duden-Leute möglicherweise den „Hackenporsche“ beibehalten, mit dem der Einkaufstrolley (auch als Kartoffelmercedes bekannt) bezeichnet wurde, den insbesondere ältere Menschen hinter sich herzogen. Inzwischen hat er als Koffer auf Rollen Weiterlesen

Die seit Jahrzehnten andauernde Rassismus-Debatte um Berliner Straßen

8. August 2020 0

Berlin hat zweifelsohne eine rassistische Vergangenheit. Es hat aber ebenso eine viel längere Vergangenheit, die auf Toleranz basiert, auf der Akzeptanz von Fremden, von Einwanderern. Und dem Wissen um deren Wirtschaftsfaktor. Ob das im 17. Jahrhundert die Hugenotten waren, die mit dem 1685 von Kurfürsten Friedrich Wilhelm erlassenen „Edikt von Potsdam“ in Brandenburg-Preußen aufgenommen wurden, ob das böhmische Religionsflüchtlinge waren, die im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts nach Preußen kamen und vor den Toren Berlins siedelten. Rixdorf heißt das Dorf, in dem die Familien vorwiegend aus dem ostböhmischen Ort Ústí nad Orlicí  lebten und ihre Kultur, ihre Religion und ihre Sprache pflegten. Und unter staatlichem Schutz pflegen durften. Längst sind die Nachkommen der einstigen Böhmen assimiliert. Heute stellt Rixdorf im Herzen von Neukölln eine gepflegte, nahezu idyllische dörfliche Landschaft dar, mit der noch immer erkennbaren typischen Architektur, mit Menschen, die ihre Herkunft und ihre Vergangenheit pflegen, die ihre Traditionen kennen und deren Brauchtum inzwischen sogar ein Stückweit Berliner Kulturgut ist. Und Rixdorf ist ein Stück Berlin, Weiterlesen

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