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Ben Vart: Korsisches Erbe. Das Buch

3. September 2020 0

„Die Beziehung von Emma und Uwe ist auf dem Tiefpunkt. Um ihre Gefühle zueinander abseits des Alltags zu prüfen, beschließen sie, gemeinsam Urlaub auf Korsika zu verbringen. Aber das Abenteuer, das ihrer beider Leben verändert, beginnt schon auf der Fähre. Dort läuft ihnen der ehemalige Fremdenlegionär Bruno über den Weg. Bruno fährt nach Korsika, um dort zu sterben. Er erreicht die Insel nicht. Sein Lungenkrebs besiegt ihn schon während der Überfahrt. Uwe findet den Sterbenden, der ihm ein geheimnisvolles Tagebuch zusteckt. Darin hat Bruno über Jahrzehnte alle Hinweise zum legendären Rommel-Schatz gesammelt, der von der SS während des Zweiten Weltkriegs vor der Insel versenkt worden sein soll. Kaum angekommen, jagen zwei ehemalige Legionärskumpel von Bruno ihnen das Tagebuch ab. Aber Emma und Uwe geben nicht auf. Mit Unterstützung des korsischen Bergungstauchers Xavier Gallieni und des Polizeikommissars Jean-Louis Corti nehmen sie die Spur des Schatzes auf, von dem niemand weiß, ob er nur eine abenteuerliche Legende ist oder tatsächlich existiert.“ Taschenbuch im DIN A5-Format, 452 Seiten Weiterlesen

Wo Sprach-Stempel herrschen regnet es Bindfäden auf engelsreine Gesichtszüge

16. Juni 2020 0

Es ist eine neuartige Erscheinung, dass viele glauben, nur weil sie Buchstaben zu Worten aneinanderreihen können und Worte zu Sätzen, seien sie bereits Schriftsteller und Autoren. Viele dieser Nachwuchs-Hemingways erklären voller Stolz, sie schrieben schon seit der ersten Grundschulklasse, aber fragt man sie … sagen wir nach dem „Plusquamperfekt“, muss man froh sein, wenn einer weiß, dass dies kein unsittliches Angebot ist. Es fehlt 99 Prozent derjenigen, die künftig den deutschen Büchermarkt aufmischen wollen, am Handwerkszeug. Und von diesen 99 Prozent wiederum sehen so geschätzte 98,9 Prozent auch nicht die Notwendigkeit, sich mit deutscher Grammatik, Orthographie, Kommasetzung auseinander zu setzen: „Wozu gibt es denn sonst Lektoren?“ fragte mich einer dieser Neunmalklugen, als ich eines seiner schriftlichen  Machwerke verbal zerfledderte. An diesem Menschen geht bestimmt kein Schriftsteller verloren, denn ein Manuskript, das den Korrektor übersprang, um direkt auf dem Schreibtisch des Lektors zu gelangen, gibt es nicht. Daher mein erster Tipp von Büchern, die unbedingt auf dem Schreibtisch – oder in der Erreichbarkeit eines Handgriffs – Weiterlesen

Kein Standardmaß

4. Juni 2020 0

Bücher sind hin und wieder hohe Literatur. Und das sollte Sie in diesem Fall wörtlich nehmen. Eine kurze Geschichte über die Doppeldeutigkeit von Begriffen der deutschen Sprache und wie sie missgedeutet werden können.          

…und alle liebten Dagobert

1. Dezember 2019 0

Es ist schon eine Weile her, als „Dagobert“ den Karstadt-Konzern unsicher machte. Karstadt gibt es nicht mehr (gehört inzwischen zu Galeria Kaufhof), aber Dagobert ist auch nach 25 Jahren noch kein Unbekannter. Immer mal wieder holen die Medien Arno Funke heraus, der mit seiner ganz speziellen Art der Kaufhauserpressung Kriminalgeschichte schrieb. Dabei ist er einer der ganz Wenigen, denen es tatsächlich gelang, mit dem erpressten Geld zu entkommen. Das war 1988, und er erpresste seinerzeit das KaDeWe in Berlin. 500.000 DM warf ihm die Polizei damals in Schöneberg aus einer S-Bahn zu. Der Erpresser entkam und verprasste das Geld. Vier Jahre später meinte er, was einmal funktioniert hat, funktioniert auch ein zweites Mal. Wie wir wissen hat es eben nicht funktioniert. Aber es dauerte immerhin zwei Jahre, bis die Polizei schließlich einen zermürbten Arno Funke fassen konnte, der danach zu neun Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Sechs saß er ab, dann wurde er wegen guter Führung vorzeitig auf Bewährung entlassen. Während die Medien und die Bevölkerung Weiterlesen

Jetzt ist es da …

27. November 2019 0

… auf dem Markt ist ja schon seit dem Wochenende. Vorgestellt wurde es auf der BerlinBuch. Jetzt sind die Belegexemplare eingetroffen, und ich kann feststellen: Es sieht verdammt gut aus, es fasst sich toll an und der Verlag hat mal wieder eine hervorragende Arbeit geleistet. Ich bin stolz auf meinen kleinen Verlag, den Augusta Presse Verlag, der sich um seine Autoren kümmert und sie wahrlich bei der Hand nimmt. An dieser Stelle nochmal ein dickes „DANKE!“ an all diejenigen, die daran mitgewirkt haben, die sich geduldig alle Sonderwünsche des Autors angehört haben und daraus mit ihren eigenen Ideen eine wunderbare optische wie literarische Melange erstellten. (Wobei, das gebe ich zu, literarisch vielleicht etwas zu hoch gegriffen ist. Ich will einfach nur den Leser unterhalten. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.) Und wie bereits an anderer Stelle geschrieben: Das Buch kostet als gebundene Ausgabe 14.90 Euro, als eBook 6.90 Euro. Wer es direkt bei der Leseschau bestellt, spart sogar die Versandkosten.

Eschbachs Tipps

22. November 2019 0

Ein Buch schreiben … berühmt werden … erfolgreich sein … reich werden … Davon träumen viele und bei vielen zerplatzt der Traum. Es hat sich allerdings in den vergangenen Jahren eine Marktlücke für Autoren aufgetan; die schreiben nämlich Bücher darüber wie man Bücher schreibt. Nicht nur eine clevere Idee, sondern auch eine recht erfolgreiche dazu. Zumindest für die Autoren, die versprechen: „Wenn du meinen Tipps folgst, dann wirst du berühmt, erfolgreich und verdienst ’ne Menge Geld.“ Dabei hat jeder Autor, insbesondere die erfolgreichen und berühmten (und selbstverständlich reichen), seine eigene Vorgehensweise beim Verfassen eines Buches. Nehmen wir jetzt mal einen Roman und verschieben die Schreibratgeber in den Bereich der Sachbücher. Für die gelten ganz andere Regeln als für Romane. Und nicht, dass Sie denken, dies solle nun hier ein weiterer Ratgeber für Schreibanfänger werden. Damit wären Sie auf dem Holzweg. Vielmehr will ich ein wenig Werbung machen für ein Magazin, in dem einer der bekanntesten und erfolgreichsten und sicher auch inzwischen wohlhabenden  deutschen Autoren seinen Weg Weiterlesen

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