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Fred Vargas und die Kreuzberger Nächte

18. Oktober 2018 0

Nahe Nîmes in Südfrankreich sterben drei Männer – sämtlichst um die 80 – am Biss der Einsiedlerspinne. Seltsam, findet Kommissar Adamsberg in Paris, denn der Biss dieser zurückgezogen lebenden Spinne ist selten und selten tödlich. Auch wenn er durchaus schwere Verletzungen und bleibende Schäden beim Opfer hinterlassen kann. Seine Ermittlungen führen den Kommissar in ein Waisenhaus in Südfrankreich und 70 Jahre zurück in die Vergangenheit. Alle Opfer gehörten einer Jugendbande an, die die anderen Waisenkinder im Heim schikanierte und terrorisierte. Und dann opponiert plötzlich Danglard, der Stellvertreter von Adamsberg, gegen seinen Vorgesetzten und beginnt, dessen Ermittlungen zu hintertreiben. Welches Motiv hat Danglard? Der Stil von Fred Vargas hat etwas gemeinsam mit den Kreuzberger Nächten. Ob die Gebrüder Blattschuss seinerzeit Vargas lasen, darf bezweifelt werden. Und ob Vargas das Lied des damaligen Trios hörte, ebenfalls. Aber wie die „Kreuzberger Nächte“ fangen Vargas Romane eben „ganz langsam“ an. Meistens jedenfalls. Nicht so das neueste Buch „Zorn der Einsiedlerin“. Das beginnt mit einem Mord. Den allerdings hat Commissaire Weiterlesen

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